Ökologie-Fahrt 2009
Natur pur für eine Woche!
Ökologie-Fahrt des Leistungskurses Biologie in den Nationalpark Unteres Odertal
Die Wildnisschule Teerofenbrücke liegt im Nationalpark Unteres Odertal in der Nähe von Schwedt. Am 22. September 2008 hieß es für alle Biologiebegeisterte ab in den Zug und auf in diese ganz besondere Abenteuerwoche. Nach einer kurzen Fahrt mit Bahn und Bus standen wir auch schon mitten in der Wildnis. Um in die Wildnisschule und unsere Unterkünfte zu gelangen, legten wir zuallererst einen drei Kilometer langen Spaziergang zurück, dabei konnten wir uns gleich mit der Umgebung vertraut machen. Netterweise wurde unser Gepäck mit einen Anhänger abgeholt. Somit konnten wir den Weg, gesüßt mit den ersten Späßen und Liedern, schnell hinter uns bringen. Angekommen, war es überhaupt kein Problem die Zimmer, welche alle Gemütlichkeit ausstrahlten, unter uns aufzuteilen. Die niedlichen Bungalows waren alle ebenerdig, sodass uns am Morgen die drei Schafe und das Pferd weckten, wenn sie vor den Fenstern standen. Sogleich wurden wir von Evi und Janette, den dortigen, sehr netten und zugänglichen Betreuern, und den Zivildienstleistenden herzlich empfangen und bekamen eine Einführung in die Woche und in die Besonderheiten des Nationalparks. Nach einer kleinen Stärkung, schwangen wir uns auf die Drahtesel um unser neues „Zuhause“ zu erkunden. An besonderen Stellen, an welchen man die speziellen Naturformen deutlich erkennen und erklären konnte, wurde halt gemacht und Janette aufmerksam zugehört. Nach dieser Spritztour ging es ins Camp zurück und man fand sich beim Abendessen zusammen um über den Ablauf der kommenden Woche zu reden. Diese bot uns eine Vielfalt an Abenteuern und Entdeckungen, aber auch an Vertiefungen des Unterrichtsstoffes. Weiterhin konnten wir uns entspannen, die letzte Herbstsonne genießen, für eine Projektfahrt lange ausschlafen und uns ohne jegliche Ablenkung von Medien auf uns selbst und unsere Mitmenschen konzentrieren. So verwundert es nicht, dass ein sehr entspanntes Klima herrschte und sich jeder in der bunt gemischten Truppe wohl gefühlt hat. Wir haben uns in dieser Woche nicht nur sportlich betätigt, indem wir lange Fahrradtouren, angemessen an die individuellen Geschwindigkeiten eines jeden, unternahmen, sondern auch unseren geistigen Horizont erweiterten, indem wir in Gruppen einen Altarm erforschten. Die verschiedenen Themengebiete wurden auf verschieden starke Ökologieklassen aufgeteilt, welche sich mit einem Schwerpunkt beschäftigten. Dabei wurden Wasserproben aus unterschiedlichen Höhen genommen und durch gezieltes Zusetzen von Chemikalien auf die Zusammensetzung untersucht. Es machte sehr viel Spaß fast wie ein Chemiker das Wasser auf seine Qualität hin zu untersuchen. Auch wurden die verschiedenen Wasserbewohner, welche sich manchmal sogar gegenseitig verspeisten und wir unter dem Mikroskop entsetzt aber gleichzeitig auch fasziniert zusahen, genau unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse wurden am Ende dieses Exkurses im Plenum vorgestellt, dass natürlich wieder der Vertiefung und Erweiterung des Unterrichtsstoffes diente. Nach einer etwas längeren Fahrradtour nach Schwedt konnten wir unsere gewonnen Ergebnisse in einem Museum überprüfen und festigen. Dieses bot uns auch die Gelegenheit die Tiere, welche in dem Nationalpark leben, genauer zu betrachten. Das Museum war logisch aufgebaut und man hatte Spaß es zu erkunden und die verschiedenen Sachverhalte auszuprobieren. Diese Woche war rückblickend eine sehr gelungene Woche und bot uns die letzte Erholung vor dem kommenden Abiturstress. Wir würden diese Fahrt auf jeden Fall wiederholen und jedem abenteuerlustigen und insbesondere den Biologieleistungskursschülern ans Herz legen.



Website der Wildnisschule Teerofenbrücke
Swantje Riechert und Charleen Jurisch
Leistungskurs Biologie 13/2009
