Mehr als eine Klassenfahrt

Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8.5, verlebten zum Anfang des Schuljahres vier Tage gemeinsam im Rahmen der Methodenwoche.

Voller Freude und Erwartung stiegen wir am Dienstag, den 06. August 2019 in unseren kleinen Reisebus, der uns sicher und entspannt an unser Ziel brachte. Angekommen am Schweriner See wurden wir herzlich begrüßt und konnten unsere Zimmer in einem gemeinsamen großen Bungalow beziehen. Auch unsere Lehrerinnen Frau Zais und Frau Zerbe wohnten in diesem, so dass wir leider nie ganz alleine waren. Die weitläufige Anlage mit Spiel- und Sportplätzen, Sitzgelegenheiten nutzen wir in den sonnigen Abendstunden nach unseren Tagesausflügen und freundeten uns mit den lieben, aber auch etwas frechen Ziegen an.

Tapfer liefen wir zu morgendlicher Stunde nach dem Frühstück 2 km zum Bahnhof, um an dem einen Tag nach Schwerin, an dem anderen nach Wismar zu fahren. Das allein schon erforderte eine gute Kommunikation, denn alle mussten die Züge erreichen und pünktlich sein! Fast ohne Murren klappte jede Aktion!

Wir haben so viel erlebt und unternommen, was unsere Persönlichkeiten stärkte, unsere Klasse als Team zusammenschweißte! Jeder stellte sich den Herausforderungen im Kletterwald und keiner wurde bei Momenten der Unsicherheit und kleinen Angstgefühlen allein gelassen. Jeder bummelte durch den Zoo, aber nur gemeinsam machte es auch Spaß, die Tiere zu beobachten. Jeder interessierte sich für die Ernährungsberatung, gemeinsam wurden verschiedene Obstsorten probiert. Jeder gab sein Bestes beim Bowling und zusammen freuten wir uns über Erfolge. Jeder brachte sich bei der Stadtralley durch Wismar ein, aber nur als Gruppe konnten wir die Aufgaben lösen und unser Ziel am Hafen erreichen. Wie glücklich wir waren, uns vollzählig wiederzusehen! Das feierten wir in einem Eiscafé. Es gab auch so viel zu erzählen! Übrigens war das Kommunizieren das Thema der Klassenfahrt! Es wurde viel geschnattert, gelacht, diskutiert, auch mal ein bisschen gezankt, aber immer konnten wir über die Probleme, Sorgen reden, um versöhnt dann wieder zu sein.

So kamen wir am Freitagnachmittag etwas müde, voller Erfahrungen und Erlebnisse im Gepäck, aber glücklich an der Schule an und freuten uns über die Begrüßung von Eltern und Freunden.