Weymouth Juni 2019

Montag

Wir haben uns am Sonntag um 21.15 Uhr an der Schule getroffen. Bevor der Bus kam unterhielten sich alle aufgeregt aus Freude auf die Reise nach England. Als wir nach drei Stunden an der ersten Raststätte ankamen, verschliefen einige diese Pause einfach. Nach einigen Stunden kamen wir in Holland an und die Busfahrer haben getauscht. Mit unserem neuen Busfahrer Daniel fuhren wir quer durch die Niederlande, Belgien und Frankreich. Mit Daniel ist der Humor im Bus um einiges gestiegen. Er verpflegte uns mit seiner guten Laune und seinen witzigen Kommentaren. Als wir am Fährhafen in Calais angekommen sind, mussten wir erst mal durch die Passkontrolle bevor wir weiter fahren durften. Als der Bus auf die Fähre fuhr, mussten wir ihn verlassen und uns auf die Decks begeben. Dort oben angekommen hingen einige bei Starbucks rum und kauften sich Kaffee, wiederum einige sind auf den Decks rumgelaufen, kauften sich Souvenirs oder zockten in der Spielhalle. Nach zwei Stunden durften wir wieder zum Bus.

Montagmittag kamen wir in Dover an. Von Dover aus fuhren wir nach Winchester. Dort besuchten wir die Great Hall. Einige fanden die Ausstellung nicht so interessant und haben sich stattdessen verkleidet. Unsere Schulgruppe verwandelte sich für kurze Zeit in ein Königshaus. Danach fuhren wir nach Weymouth und hielten an einem Parkplatz, von welchem aus uns unsere Gasteltern abholten. Die spannende Reise begann. Alles war unbekannt und man lernte einander kennen.

Tuesday

England- beautiful country which is a part of the United Kingdom, with varied landscapes and access to ocean. Our school, Fritz-Reuter-Oberschule, visited on 11 June the seaside towns in the south of England.

We started our trip on Tuesday at 10 AM by visiting the Tudor House in Weymouth, which is an early 17th- century, best preserved Tudor building of the UK. We could see how poor and rich people in England lived, how their houses and everyday life was like. Did you know that English peope believed, that if you sleep flat on the bed, demons will get you. That is why their beds were short and they slept sitting up.

Then we had two hours of free time in the centre of Weymouth. We could try some local food (Fish and Chips are delicious!),buy some souvenirs, go shopping or rest on the beach.

Next, in the afternoon, we spent some time on Chesil Beach, which connects the Isle of Portland with Weymouth. Chesil Beach is also a part of UNESCO.

The last thing we did on Tuesday was hiking on the Isle of Portland. We walked 7 km to see beautiful landscapes. After hiking we were very tired and dirty, but it was worth it! 

After whole day we came back to our host families. Although we were very tired, we were happy to tell others the stories about our day, beautiful views, what we have seen and interesting things we got to know about old England.

Mittwoch
Nachdem am Morgen der Hahn krähte, waren wir bereit dem Tag entgegen zu treten. Nach unserem wohl verdienten Frühstück waren wir bereit los zu wandern. Doch was auf uns zu kam, konnte niemand ahnen. Wir waren in West Lulworth an der Jurassic Coast. Die Aussicht dort war zwar atemberaubend, genauso wie der Weg, den wir gelaufen sind. Die Berge dort gingen auf und ab, genauso wie die Wellen im Wasser. Zum Wasser sind wir auch gegangen, nachdem wir eine desolate heruntergekommene Treppe herunter gelaufen sind. Dort hatten wir eine große Pause, wo einige ins Wasser nur mit den Füßen reingingen, weil es sonst zu kalt gewesen wäre. Der Weg vor der Pause war nur die Ruhe vor dem Sturm, dass wahre Übel stand nun erst bevor. Wir sind um die 8km gelaufen und waren fix und fertig. Das Wetter war relativ gut, aber sehr wechselhaft. Mal war‘s kalt und gleich wieder warm. Der einzige Lichtblick war der Blick auf die offene See und die Fish and Chips, die uns am Ende erwarteten. Doch um an dieses Ziel zu gelangen, durften wir die wundervollen 8km zurück laufen. Zum Ende hin war unser Ausflug Herrn Dubiel dennoch zu kurz, und wir gingen nochmal zum Wasser und flitschten Steine. (PS. Wir haben es versucht!) Nun ging es zurück zu den Gastfamilien. Viele von uns waren so müde und ihre schlaffen Glieder machten nicht mehr richtig mit, deshalb hat Daniel der freundliche Busfahrer fünf Runden mit uns im britischen Kreisverkehr gedreht. Das Resultat : alle waren wach und vielen wurde übel. MISSION ERFÜLLT 🙂

 

Donnerstag

Der letzte Tag brach an. Es ging früh los, früher als an all den anderen Tagen. Doch bevor wir wirklich aufbrechen konnten, mussten wir uns zuerst schweren Herzens von den Gasteltern verabschieden. Dann war es so weit.

Nach wenigen Stunden Busfahrt erreichten wir endlich unser langersehntes Ziel- London.

Anfangs spielte das Wetter gegen uns. Die Regentropfen fielen in zunehmend größeren Massen vom Himmel und erschwerten unseren Weg zur Millennium Bridge, wo wir uns wenige Stunden später treffen würden, um zusammen zum London Eye zu gehen. Von dieser Brücke aus wurden wir in die Freiheit entlassen. Jede Gruppe (bestehend aus mindestens drei Schülern) nutzte ihre Zeit anders. Manche gingen Klamotten oder Souvenirs kaufen, während andere einen genaueren Blick auf Londons Sehenswürdigkeiten warfen. Glücklicherweise sollte es schnell aufhören, zu regnen, sodass wir alle die Zeit in vollen Zügen genießen konnten. Doch sie verflog in Windeseile, denn plötzlich befanden wir uns wieder an der Millennium Bridge.

Den Weg brachten wir schnell hinter uns. Wir waren da, am London Eye, und der Höhepunkt sollte beginnen. In zwei Gruppen eingeteilt, betraten wir die Gondeln des 135 Meter hohen Riesenrades. Die entstandenen Fotos und Videos waren atemberaubend, gekennzeichnet mit der Schönheit Londons. Nach ca. einer halben Stunde 360° Ausblick blieb uns noch Zeit übrig, um Souvenirs zu kaufen. Doch ob wir es wollten oder nicht, der Tag neigte sich dem Ende und wir mussten die Heimfahrt antreten. Alles in allem war die Englandfahrt 2019 eine unvergessliche Zeit, die noch lange in unseren Erinnerungen verweilen wird.