Aix-en-Provence – Un voyage magnifique dans le Sud de la France

Aix-en-Provence … das klingt nach Frankreich, nach Süden, nach Sonne. Und diese „Provence“ – hatte der ein oder andere von uns nicht auch schon einmal davon gehört?

Sehr gespannt starteten wir also am Samstag, den 28. September 2019, Richtung Marseille – 12 französischlernende Schülerinnen und Schüler der Oberstufe mit Herrn Canavy und Frau Reiners.
Am nächsten Morgen gewannen wir die ersten Eindrücke von dieser fremd klingenden Stadt: wir bestaunten viele Brunnen, für die Aix – wie die Franzosen sagen – so berühmt ist, schlenderten durch die kleinen Gassen der Altstadt, lauschten dem „echten“ Französisch auf der Straße und traten in unsere ersten Sprachkontakte: im Supermarkt, in der Bäckerei, an der Hotelrezeption und und und … .

Die folgenden Tage waren gefüllt von verschiedensten Eindrücken: wir besichtigten in Marseille das alte, aber völlig neu gestaltete Hafenviertel, stachen in See bei einer kleinen Bootstour auf dem Mittelmeer und spazierten durch das ehemalige Arbeiterviertel, aber heute sehr hippe „Le Panier“. Außerdem lernten wir den kleinen, beschaulichen Fischerort Cassis kennen, von wo aus wir eine kleine, aber schweißtreibende Wanderung in die berühmten Calanques wagten, einem Klippenmassif, das steil in das Mittelmeer abfällt. Am letzten Tag erklommen wir sogar (fast) den Berg „Sainte-Victoire“ in der Nähe von Aix, ein Berg, der viele Maler fasziniert hat, Picasso ist dort sogar begraben.

Neben diesen vielen Aktivitäten und Besichtigungen probten wir natürlich in verschiedenen Sprachaktivitäten unser Französisch.
Einer der Höhepunkte der Reise bestand außerdem in den zwei Besuchen des Lycée Vauvenargues in Aix-en-Provence. Wir wurden sehr nett und mit offenen Armen empfangen von Schülerinnen und Schülern zweier „Terminales“, der französischen Abiturklasse, mit denen wir uns über Themen wie unsere Lieblingsplätze in Berlin und Aix-en-Provence sowie über unser gesellschaftliches Engagement austauschten und Kontakte mit gleichaltrigen Französinnen und Franzosen knüpfen konnten.

Geschafft, aber glücklich hieß es dann am Donnerstagmittag Abschied nehmen von der südfranzösischen Sonne – einige von uns sicherlich mit dem Vorsatz „Au revoir“ – auf ein Wiedersehen.