Ein Besuch in der belgischen Botschaft

Am Nachmittag des 25. September 2019 waren die Französischschüler*innen des 11. Jahrgangs mit ihren Lehrern in die Belgische Botschaft eingeladen. Nach einer Begrüßung durch den Botschafter, S.E. Baron Willem VAN DE VOORDE, ging es zum eigentlichen Thema des Nachmittags – der Geschichte Belgiens während der Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Der Nachmittag schloss sich thematisch an unser erstes Kennenlernen Belgiens über die Comic-Ausstellung „#Spirou4Rights“ an. Wir lernten mehr über die Zeit des Zweiten Weltkrieges und natürlich über Belgien als ein wichtiges frankophones Land. Wusstet ihr z. B. schon, dass ein Teil Deutschlands nach 1945 von belgischen Streitkräften besetzt war? Oder etwas über die belgische Kolonialgeschichte?

Lehramtsstudent*innen der Universität Paderborn hatten im Rahmen ihres Studiums Unterrichtsmaterial entwickelt. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften, Frau Professor Schmitz und Frau Weyrich, hatten sie Berliner Schüler*innen eingeladen, dieses Material zu testen. Nach einem kleinen Quiz, wo wir unser Vorwissen zu Belgien testen durften, wurden uns die „Museumskoffer“ vorgestellt. Bei dieser Methode sammelt man Material zu einem Thema in einem Koffer. Dies können reale Gegenstände aus der Zeit, Bilder, fiktive Briefe und Sachtexte sein. „Viele Koffer waren sehr schön und umfassend gestaltet. Besonders das gegenseitige Erklären der Koffer hat mir gefallen.“ und „ich fand cool, dass man alle Sachen im Koffer anfassen durfte, obwohl manche schon ziemlich alt waren.“

Wir haben so auch eine neue Methode gelernt, wie man ein Thema darstellen kann und welche Kriterien man beachten muss. „Außerdem gab es leckere Waffeln und guten O-Saft.“

Frau Dr. Philipp
Fachschaft Französisch