Bericht „Lange Nacht der Wissenschaft“

Am 9.6.2018 nahmen 13 Schüler des 11. Jahrgangs an dem Programm der Freien Universität Berlin zur „Langen Nacht der  Wissenschaft“ teil. 

Mit einer Führung durch das Herzkatheterlabor des Charité Krankenhauses Benjamin Franklin 

und einem Einblick in die neusten Techniken dieser Untersuchung startete unsere siebenstündige Exkursion. Von dort ging es weiter zum Fachbereich Mathematik. Die 30 Minuten lange Challenge einem Mathe-Escape-Room (Exit Game) zu entkommen sorgte für Spaß und Teamgeist. Alle Schüler haben es durch gemeinsames Lösen der Aufgaben geschafft, aus dem Raum hinaus zu gelangen. Aber auch die zahlreichen Infostände boten interessante Inhalte. So wurden z.B. unsere Gesichter durch lösen eines „Traveling Salesman Problems (TSP)“ in nur einem Zug (ohne Anfangs- und Endpunkt) gezeichnet.

Dritte und letzte Station war der Campus Chemie. Der Vortrag „Leuchtphänomene in der Natur und in der Chemie“ im großen Hörsaal lies die Schüler staunen. Und die im UV Licht leuchtende Rinde eines Kastanienzweiges animierte einige sofort zum nachmachen des Experimentes zu Hause. Highlight des Tages war jedoch die Experimentalvorlesung, bei der zwei Gruppen in einem Kochduell auf chemische Art gegeneinander antraten. Frei nach dem Motto „wo es stinkt und kracht, da wird Chemie gemacht“ wurden uns viele spannende Experimente gezeigt, wobei das Publikum durch tosenden Beifall für die zwei Teams im Duell abstimmen durfte.

Sicherlich sind wir im nächsten Jahr wieder dabei.

Frau Soujon, Herr Mihajlovic 

 
Sowie ein Bericht einer Schülerin dazu:
 

Zusammengefasst hat mir der Ausflug zur langen Nacht der Wissenschaft gut gefallen. Manchmal ging es ein wenig hektisch von Ort zu Ort oder wir hatten längere Wartezeiten. Aber ich denke, das gehört dazu, wenn man so viel wie möglich an dem Abend sehen möchte. Die Führung durch das Herzkatheterlabor fand ich persönlich sehr spannend, weil ich mich für medizinische Themen sehr interessiere. Der Vortrag des Oberarztes war sehr informativ. Einziger Kritikpunkt: Im Labor war es recht eng für eine Gruppengröße wie unsere. Das nach der Führung folgende Mathe-Exit Game (Room-Escape Game) war ebenfalls sehr spannend. Wir waren eine Gruppe von 6 Personen (4 Schüler und 2 fremde/weitere Teilnehmer). Wir konnten das Rätsel mit einer Zeitverlängerung von ca. 3 Minuten lösen und so dem Raum entkommen. Das Prinzip sowie das Denken hinter den Aufgaben war sehr interessant. Auch wenn mir solche Aufgaben persönlich nicht ganz so liegen hat es Spass gemacht im Team die Rätsel zu lösen.  

Ich selbst finde Lesungen von Professoren unheimlich spannend, weshalb die Lesung ‚Leuchtphänomene in der Natur und in der Chemie’ mein persönliches Highlight war. Die chemisch hergestellten Glühwürmchen und auch die zahlreichen leuchtenden Stoffe waren sehr beeindruckend. Und natürlich nicht zu vergessen: das Kochduell (die Experimentalvorlesung zum Abschluss). Mein Favoriten Team (Team grün) hat mit einem großen, lauten Knall gewonnen. Yay. Die Forschungsmitarbeiter waren echt ‚cool‘ drauf.

Fazit: Ich würde freiwillige Ausflüge wie diese nur wärmstens empfehlen. Es hat Spass gemacht und war auch mal etwas anderes. Dinge die man sonst nicht sieht, bzw. nie sehen würde. Ein Lob an unseren betreuenden Lehrkräfte, diese haben unsere Truppe gut geleitet. Es hat mich gefreut, dabei gewesen zu sein.

Schülerin, 11.3