Ich bin heute zu zwei Schülern gefahren und besuchte sie an ihren Praktikumsplätzen. Die Fahrzeit aus Hohenschönhausen zum Charité Campus Virchow-Klinikum beträgt über eine Stunde. Zuerst erzählte mir Luca vom frühen Aufstehen – 4.00 Uhr klingelt der Wecker, er geht um 5.00 Uhr aus dem Haus, um pünktlich um 06.30 Uhr auf der Station zu sein. Hier liebt er den nahen Umgang mit Menschen und unterstützt das Team von Station 17 bei der Pflege von Patienten und im Service. Die Arbeit bereitet ihm große Freude – dies und seine offene Art scheinen die Ursache  dafür zu sein, dass er bereits nach einer Woche vom Personal und den Patienten geschätzt wird. Im 10 km weit entfernten Wedding ist er ein positives Beispiel für unsere Schule.
Ich bedankte mich zum Schluss noch bei der Stationsleitung für die Möglichkeit, dass junge Menschen den Berufsalltag erleben dürfen.

Anschließend besuchte ich Erik, der im Marketing-Büro des Deutsche Herzzentrums Berlin arbeitet, ein weiteres renommiertes Unternehmen unserer Stadt, das Vertrauen in unsere Schülerinnen und Schüler setzt. In der ersten Woche war Erik für Hard- und Software zuständig, baute Computer mit bestimmten Spezifikationen zusammen und installierte verschiedene Programme. Aktuell bearbeitet er Videoaufnahmen, schneidet diese zusammen, um den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.
Er geht aufgeschlossen, freundlich und routiniert vor. Er ist erst 3 Monate bei uns an der Fritz-Reuter-Oberschule ist und leistet bereits jetzt einen Beitrag, dass unsere Schule positiv wahrgenommen wird. Danke!

Beide erledigen Tätigkeiten, die sie sich auch in ihren eigenen Arbeitsleben vorstellen könnten. So muss ein Praktikum ablaufen, um auf das Leben nach der Schule vorzubereiten. Toll!

 

Herr Steer
Schulleiter