Unsere 9. Klassen sind zu Gast im Bundeskanzleramt
Seit 20 Jahren gibt es bereits den Deutsch-Französischen Entdeckungstag und in jedem Jahr
ermöglicht er Klassen aus Deutschland und Frankreich, hautnah zu erleben, wie sich deutschfranzösische Zusammenarbeit im Alltag gestaltet. Gemeinsam mit anderen Berliner Schülerinnen und
Schülern sowie zwei Klassen aus Sachsen-Anhalt hatten wir am 05.Mai 2026 die Möglichkeit, quasi an
der Jubiläumsveranstaltung teilzunehmen. Wir waren ins Bundeskanzleramt eingeladen. Nach der
aufregenden Prozedur der Sicherheitskontrolle wurden wir von Mitarbeitenden des
Bundeskanzleramtes und des Deutsch-Französischen Jugendwerkes, das diese Begegnungen
organisiert, herzlich in Empfang genommen. Dann gab es eine Hausführung. Wir sahen, wo unsere
Regierung und die Ministerpräsidenten tagen, wo der Bundeskanzler vor die Presse tritt und auch
welche Gastgeschenke Vertreter aus anderen Ländern mit nach Berlin bringen. Der nächste
Höhepunkt war das Gespräch mit Staatssekretär Jörg Semmler. Er nahm sich Zeit für uns, um auf
Fragen z. B. zu seinem Werdegang und zu seinen Aufgaben im Bundeskanzleramt zu antworten. Trotz
Aufregung haben auch einige von uns sich getraut, Fragen zu stellen. Dabei war nicht nur Mut,
sondern auch Flexibilität gefragt, denn unsere vorbereiteten Fragen passten irgendwie immer gerade
nicht zur Situation. Nach dieser aufregenden Fragestunde wurden wir zum Mittagessen in die Kantine
des Bundeskanzleramtes eingeladen. Leider war der Bundeskanzler nicht im Haus und so konnten wir
ihn nicht einmal zufällig beim Essen treffen.
Am Nachmittag nahmen sich dann weitere Mitarbeitende des Bundeskanzleramtes Zeit für uns. Wir
sammelten Fragen zu verschiedenen Themen und erfuhren in kleinen Gruppen mehr zur
Zusammenarbeit innerhalb der Regierung, auf der Ebene der Europäischen Union und natürlich auch
mit Frankreich. So gibt es nicht nur gemeinsame Sitzungen der Ministerinnen und Minister beider
Länder, sondern z. B. auch einen „Beamtentausch“ zwischen Deutschland und Frankreich. Und man
kann sich sogar für eine Ausbildung oder ein Studium im Bundeskanzleramt bewerben. Man braucht
dabei nicht nur Akten zu wälzen oder Gesetze zu studieren, sondern kann auch ganz praktische
Berufe wie Koch oder Gärtner erlernen.
Ein herzlicher an das Team, das uns vor Ort betreut hat, sodass wir viele neue Eindrücke sammeln
konnten.
Frau Dr. Phillip
Fachbereich Französisch






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